3. Juni 2010, USA

Michal Jacksons Geburtsstadt plant Museum für den King of Pop

Der „King of Pop“ Michael Jackson soll in seiner Geburtstadt Gary ein Museum erhalten. Dies gab der Bürgermeister der Stadt im US-Bundesstaat Indiana, Rudy Clay, auf einer Pressekonferenz bekannt. Der Musiker, der am 25. Juni des vergangenen Jahres verstarb, wurde, verbrachte die ersten elf Jahres seines Lebens in der Stadt, bevor die Familie 1969 nach Los Angeles zog. Jackson kehrte danach nur einmal im Jahre 2003 in seine alte Heimat zurück.

Rund 300 Millionen Euro sollen in die Realisierung des Projekts gesteckt werden, der Baubeginn sei bereits für das kommende Jahr geplant. Die nötigen finanziellen Mittel sollen von der Stiftung der Jackson-Familie, Investoren und durch Spendengelder finanziert werden. Unklar ist jedoch noch, ob die Nachlassverwaltung Jacksons, die über die Verwendung von seinem Namen und seinem geistigen Eigentum befindet, ihre Zustimmung zum Bau des Museums inklusive Kulturzentrum und Hotel gibt.

Unterstützung erhält Bürgermeister Clay von Jacksons Vater Joe. Die Stadt Gary, in der seit dem Niedergang der Stahlindustrie Arbeitslosigkeit und Kriminalität um sich greifen, erhofft sich durch das Michael Jackson-Museum jährlich 750.000 Besucher, die ihr zwischen 100 und 150 Millionen Euro pro Annum einbringen sollen. (RNO)



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