14. Juni 2010, Mannheim

Das Wirken von John Rabe im Japanisch/Chinesischen Krieg

John Rabe, deutscher Geschäftsmann und NSDAP-Mitglied, arbeitete Anfang des letzten Jahrhunderts für die Firma Siemens in China. Heute wird er dort als „Schindler von Nanking“ verehrt, 56 Millionen Chinesen wählten ihn jüngst zum zweitwichtigsten „ausländischen Freund“ der Nation: 1937 bewahrte er mehr als 200 000 Chinesen vor dem sicheren Tod, der sie beim Angriff der Japaner auf Nanking erwartet hätte. Was bringt einen Anhänger Hitlers dazu, sich angreifenden Truppen mit dem Hakenkreuz in den Weg zu stellen? Der Enkel von John Rabe, Professor Thomas Rabe, wird diese und viele andere Fragen um die Person seines Großvaters in einem hochspannenden Vortrag aufklären. Der in Heidelberg lebende Mediziner führt das Erbe seines Großvaters heute mit eigenen Taten fort: Er fördert die Verständigung zwischen China und Japan mit dem „John Rabe Kommunikationszentrum Heidelberg“. Derzeit arbeitet er an einem schier unmöglich scheinendem Projekt: Einer Städtepartnerschaft zwischen Nanjing und Hiroshima…

John Rabe -sein Wirken im Japanisch/Chinesischen Krieg 1937 und die Folgen in der Gegenwart und Zukunft
Vortrag von Thomas Rabe, Enkel von John Rabe
23. Juni 2010, 19 Uhr, Teilnahmegebühr: 8,- Euro zzgl. Parkeintritt inkl. einer Tasse chinesischen Tees. (Stadtpark Mannheim)



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