19. Juni 2010, DuMont, Reiseführer Europa

Wertvolle Tipps für den Städtetrip nach Venedig

Marco Polo, Tizian und Tintoretto, Dogenpalast, Markusdom und die Kirchen Palladios, schwarze Gondeln und der farbenprächtige Karneval: Die einstige „Königin der Meere“ lockt mit architektonischen und künstlerischen Glanzstücken, traditionellen Festen und ihrer reizvollen Lage auf mehr als hundert winzigen Inseln. Verschiedene Rundgänge im neu aufgelegten DuMont.

Kunst-Reiseführer Venedig führen durch dieses einzigartige Labyrinth zu den Meisterwerken der Baukunst und Malerei, erschließen aber auch versteckte Winkel und Campi im Gewirr der Gässchen und Kanäle, verträumte Palazzi abseits des Canal Grande und die Inseln in der Lagune. Was wäre Venedig ohne eine Prise italienische Lebensfreude: Der Autor Thorsten Droste gibt seine persönlichen Empfehlungen für charmante Unterkünfte, Restaurants mit venezianischen Spezialitäten und Tipps für besondere Urlaubsaktivitäten.

Man sieht nur, was man weiß
Bereits die Reiseplanung wird mit dem DuMont Kunst-Reiseführer Venedig zu einer spannenden Begegnung mit der alten Handelsstadt. Zur Einstimmung führt ein Streifzug durch Geschichte und Kunstgeschichte und stellt in einer Galerie die bedeutendsten Künstler Venedigs vor.

In acht reich bebilderte Kapitel teilt der Autor Thorsten Droste seinen Rundgang durch die Stadt. Auch ein Ausflug zu den Inseln der Lagune ist dabei. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gibt es gleich zu Beginn auf einen Blick: An den roten Bewertungssternen erkennt man deren Ranking. Die Orientierung in den Palazzi, Kirchen und großen Museen wird durch detaillierte, auf den Text abgestimmte Stadtpläne, Grundrisse und Lagepläne leicht gemacht. Nützliche Hinweise für die Besichtigung und die Öffnungszeiten, aber auch kleine, die Leselust anregende Anekdoten und Literaturtipps finden sich in der Randspalte direkt neben dem Haupttext.

Besonderes Gewicht legt der DuMont Kunst-Reiseführer Venedig – wie alle Bände dieser Reihe – auf die ausführliche Beschreibung der Bauwerke und ihre Einordnung in ein politisch-historisches und kunsthistorisches Koordinatennetz. So erfährt man beispielsweise in dem kleinen Exkurs über die Scuole, was es mit diesen typisch venezianischen Institutionen auf sich hat, bevor der Leser mit ihrer berühmtesten Vertreterin, der Scuola Grande di San Rocco, Bekanntschaft schließt.

Reisen und Genießen
In den gelben Kästen am Ende eines Kapitels des DuMont Kunst-Reiseführers legt der Autor dem Leser seine persönlichen Empfehlungen ans Herz: die besten Restaurants im jeweiligen Viertel mit regionalen Spezialitäten, die man unbedingt probiert haben sollte, Kaffeehäuser mit einzigartigem Ambiente oder Läden, die mit besonderen Dingen zum Einkaufen verlocken. Alles, was man sonst noch für den Reisealltag wissen muss, sowie eine Auswahl freundlicher und charmanter Unterkünfte steht in den Reiseinformationen von A bis Z am Ende des Buches.(DuMont)



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