22. Juni 2010, Brasilien

Bisher 40 Tote: Regenflut setzt Brasiliens Nordosten unter Wasser

Nach tagelangen Regenfällen ist es in Brasilien zu schweren Überschwemmungen bekommen. Im Nordosten des Landes zerstörten die Fluten ganze Dörfer. Nach ersten Angaben sind in Folge des Unwetters mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen sind die beiden Bundesstaaten Alagoas und Pernambuco, wo rund 65.000 Einwohner evakuiert wurden und 40.000 Menschen ihr Obdach verloren.

In Alagoas sorgte die Überflutung des Flusses Mundaú für eine Katastrophe: die Wassermassen vernichteten hier komplette Dörfer. Da noch mehrere tausend Menschen vermisst werden, rechnen die Behörden mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen. Die Regeierung kündigte bereits an, die Menschen in den betroffenen Regionen mit Hilfe von Bundesgeldern zu unterstützen. (RNO)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: