22. Juni 2010, Deutschland

Gutes Wetter entscheidet über die Importmengen von Holzkohle

Wenn es in deutschen Gärten, Parks oder Grünanlagen nach verschiedenen Grillgerichten duftet, ist die wichtigste Zutat, die Holzkohle, schon lange im Einsatz. Die entscheidende Größe für die Nachfrage und damit für den Import von Holzkohle ist natürlich gutes Wetter in der Grillsaison.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes war die Zahl der Sommertage (mit Temperaturen über 25°C) in Deutschland in den Jahren 2007 und 2008 etwa gleich (24 Tage) und 2009 leicht höher (27 Tage). Daher ist es nicht verwunderlich, dass nach Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2009 mit 178 430 Tonnen mehr Holzkohle eingeführt wurde als in den beiden Vorjahren (2008: 157 504 Tonnen, 2007: 165 779 Tonnen).

Der Hauptlieferant für die deutschen Grillfeiern ist seit Jahren Paraguay, das seine Führung im Jahre 2009 (51 205 Tonnen) in dieser Sparte ausbauen konnte (2007: 38 480 Tonnen, 2008: 38 937 Tonnen). Als zweitwichtigstes Lieferland hat sich im Jahr 2009 ein südamerikanischer Nachbar etabliert: Aus Argentinien stammten 27 165 Tonnen. Darauf folgte mit Polen (17 453 Tonnen) ein europäisches Lieferland. (Destatis)



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