1. Juli 2010, Äthiopien

Naturspektakel im Simien Nationalpark

Nördlich der Kaiserstadt Gondar befindet sich eines der großen Naturspektakel Äthiopiens. Heftige Erosionen haben mit den Jahren eine atemberaubend spektakuläre Landschaft geschaffen. Das Simien Gebirge mit seinen schroffen Gipfeln, scharfen Steilhängen, Tafelbergen und tiefen Tälern bietet einen gigantischen, im Frühnebel Amharas, fast magischen Anblick. Die meisten Gipfel erreichen bis zu 4.000 Metern, die extremste Erhöhung, der Ras Dashen mit 4.620 Metern gilt als vierthöchste des Kontinents.

Seltene Tierarten wie der nur in Äthiopien beheimatete Abessinische Steinbock oder der Simien Fuchs, Blutbrustpaviane, Hyänen, Schakale und äthiopische Wölfe teilen sich mit über 50 Vogelarten die dramatische Kulisse des Simien Gebirges. Um die einmalige Flora und Fauna zu bewahren, wurde im Südwesten der Bergwelt ein 179 Quadratkilometer großer Nationalpark geschaffen, der seit 1978 zum Weltnaturerbe der Unesco zählt und ideale Bedingungen zum Wandern und Bergsteigen bietet. In Debark, einer kleinen Marktstadt 100 Kilometer nördlich von Gondar befindet sich das Hauptquartier des Nationalparks. Von hier starten regelmäßig geführte Touren durch den Park. (FVA Äthiopien)

Bild: FVA Äthiopien



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