7. Juli 2010, Asien

Reiseziele in Asien und im Pazifik stark gefragt

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Region Asien/Pazifik bei den internationalen Besuchern ein Wachstum von zehn Prozent verzeichnen. Die internationalen Ankünfte nach Südasien wuchsen um 17% – alle Ziele in der Unterregion setzten sich klar vom schwachen Vorjahreszeitraum ab, der im Fall von Indien und Sri Lanka stark von den Anschlägen in Mumbai bzw. vom Bürgerkrieg beeinträchtigt war. Besonders starke Zuwächse verbuchten Nepal (30%), die Malediven (21%) und Bhutan (57%) .

Die Destinationen in Südostasien vermelden ebenfalls einen starken Anstieg von 16%. Besonderen Anteil hatten die zweistelligen Zuwächse in Kambodscha (20%), Indonesien (15%), Myanmar (39%), Singapur (20%) und Vietnam (36%). Thailand verzeichnete ebenfalls ein 28-prozentiges Wachstum. Die Unruhen in April und Mai lassen jedoch eine Beeinträchtigung dieser Erholung erwarten, so die PATA. Einreisen nach Nordostasien wuchsen um acht Prozent: China vermeldet eine 4-prozentige Steigerung, unterstützt von Hongkong (17%), Macau (12%), Taipeh (28%) und Japan (29%). Hingegen schloss das erste Quartal für Korea mit einem Rückgang von einem Prozent – entgegen dem positiven Trend im Jahr 2009.

Das 6-prozentige Wachstum der pazifischen Region wurde durch die Einreisesteigerungen in gleicher Höhe in die besucherstarken Länder Australien und Neuseeland dominiert. Aber auch einige der kleineren Inseldestinationen verbuchten signifikante Anstiege, so beispielsweise Niue (79%), Fiji (26%) und Papua Neu Guinea (22%).

Weiter Informationen finden Sie unter www.pata.org.(PATA)



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