10. August 2010, Brandenburg

Neiße-Pegelstände in Sachsen und Brandenburg sinken

Noch keine Entwarnung aber eine erste Entspannung macht sich in den brandenburgischen Gebieten entlang der Neiße breit. Nach einer harten Nacht haben alle Deiche dem von Sachsen kommenden Hochwasser stand gehalten, die Pegelstände des Flusses sinken. Trotzdem wird an der Neiße vorerst Alarmstufe 4 aufrechterhalten, für die Spree gilt Alarmstufe 3.

Gegen Abend waren die 80 Bewohner von Klein Bademeusel in Brandenburg aufgefordert worden, ihre Häuser zu verlassen. Auf Höhe der kleinen Ortschaft war der Fluss bis auf 5,28 Meter angestiegen, noch in der Nacht allerdings wieder bis auf drei Meter abgesunken.

An der Spree erhofft man sich Entlastung durch die Öffnung eines Staubeckens bei Spremberg, das einen großen Teil der Wassermassen aufnehmen kann. Davon könnte im weiteren Flussverlauf auch Cottbus profitieren, wo der Hochwasserscheitel für den Nachmittag erwartet wird. (RNO)



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