23. August 2010, Philippinen

Wohl mindestens zwei Tote bei Geiseldrama in Manila

Nach stundenlangen Verhandlungsversuchen setzte die philippinische Polizei dem Geiseldrama in Manila am Nachmittag eine Ende: die Gesetzeshüter warfen Tränengas in den Bus, in dem der Ex-Polizist Rolando Mendoza noch 15 Geiseln gefangen hielt. Als dieser zum Atmen an die Tür kam, wurde er erschossen. Ursprünglich hatte der ehemalige Beamte, nachdem er einen Touristenbus aus Hongkong überfallen hatte, 26 Geiseln in seiner Gewalt.

Laut Angaben Mendozas hatte er bereits vor dem Eingreifen der Polizei zwei der Geiseln getötet, ließ aber auch neun bereits vorzeitig wieder frei. Rolando Mendoza wollte mit der Geiselnahme eine Wiedereinstellung bei der Polizei erwirken. (RNO)



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