3. September 2010, USA

Erneut Bohrinsel-Unglück im Golf von Mexiko

Im Golf von Mexiko ist es erneut zu einem Unglück mit einer Bohrinsel gekommen. Rund 320 Kilometer westlich der gesunkenen Förderplattform Deepwater Horizon brach auf einer andern Bohrinsel im Fördergebiet „Vermillion 380“ ein Brand aus. Alle 18 stationären Arbeiter überlebten den Vorfall, bisher wurde von der US-Küstenwache kein austretendes Öl gemeldet.

In den Medien war zunächst von einer Explosion die Rede, der Betreiber der Plattform Mariner Energy korrigierte jedoch gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass es sich lediglich um einen Brand gehandelt habe, der nach mehreren Stunden gelöscht werden konnte. Auslaufendes Öl konnte wurde nicht gesichtet, der Vorfall werde jedoch untersucht. Die betroffene Bohrinsel habe eine Förderleistung von 225.000 Liter Rohöl und 25.000 Kubikmeter Erdgas pro Tag.

Die Nachricht von einem erneuten Vorfall auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko schockierte nach der Deepwater Horizon-Katastrophe auch die Anleger an der Wall Street. Nach Bekanntwerden der Nachricht sackte die Aktie von Mariner Energy um fünf Prozent ab, erholte sich aber noch bis in die Abendstunden wieder um drei Zähler. (RNO)



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