6. September 2010, Timmendorfer Strand

Asiatisches Teehaus für Timmendorfer Strand

Wochenlang hatte das Thema „Asiatisches Teehaus“ auf der neuen Seebrücke von Timmendorfer Strand die Bürger der Gemeinde gespalten. Jetzt hat sich die Mehrheit der Timmendorfer im Rahmen eines Bürgerentscheids für die Errichtung eines solchen Teehauses ausgesprochen.

Hintergrund der Diskussionen ist die Erneuerung der derzeitigen – mittlerweile in die Jahre gekommenen – Seebrücke des noblen Ostseebads. Diese soll abgerissen werden und durch eine neue Seebrücke ersetzt werden. Auf der Spitze der Brücke wollte der Hamburger Kaufmann Jürgen Hunke (ehemaliger Präsident des HSV) ein Teehaus im asiatisches Stil errichten lassen. Die Kosten dafür, die auf etwa eine Million Euro geschätzt werden, wollte Hunke, der ein Faible fürs asiatische hat, selbst übernehmen und dann auch noch das Teehaus der Gemeinde schenken.

Viele Timmendorfer fanden die Idee allerdings nicht so gut, da sie der Meinung sind, ein asiatisches Teehaus passe nicht an die Ostsee und stelle einen Stilbruch da. Die Gemeindevertreter hatten sich im Vorfeld in Erwartung einer weiteren touristischen Attraktion allerdings für den Bau und das großzügige Geschenk ausgesprochen. Nach dem Bürgerentscheid ist jetzt dafür der Weg geebnet. (RNO)



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