20. September 2010, Gambia

Kulturcamp in Gambia: wo Touristen das Trommeln gelehrt wird

Die Organisation ASSET (Association of Small Scale Entreprises in Tourism) im westafrikanischen Land Gambia schafft Strukturen in Dörfern, die den Menschen ermöglichen, eigene Bedürfnisse und Chancen zu erkennen, um selbständig ihren Lebensunterhalt zu verdienen. So gründete die Ortschaft Berefet ein Kultur Camp. Am Gambia Fluss gelegen, umgeben von einem Wald mit vielen Baobab Bäumen, lädt die Dorfgemeinschaft Touristen zu Tanz- und Trommelkursen ein. Einheimische Musiker lehren den Reisenden zu trommeln und nach traditionellen Rhythmen aus Gambia zu tanzen. Dabei lernen sie auch, Schlagzeug zu spielen. Der Tag endet mit einer gemeinsamen Aufführung.

Das Camp besteht aus fünf typischen afrikanischen Rundbauten sowie zwei VIP-Häusern mit Dusche und WC. 30 Gäste können hier untergebracht werden. Im Restaurant für maximal 60 Personen werden traditionelle und europäische Gerichte serviert. Die Dorfbewohner offerieren auch Wald-Wanderungen und Ausfahrten auf dem Gambia Fluss, um Vögel zu beobachten und zu fischen.

50 Prozent der Einnahmen aus dem Tourismus gehen an die Angestellten des Camps. Jeweils 25 Prozent sind für den Unterhalt des Lagers und einen gemeinnützigen Fond (Village Development Committee) bestimmt. Diese Gelder wurden für einen Brunnen, eine Wasserpumpe mit Solarantrieb, einen Generator, um elektrisches Licht zu erzeugen, sowie ein Transportboot für Touristen eingesetzt.

Interessierte Reisende können dieses Projekt über www.asset-gambia.com buchen und sich über das weitere Engagement der Organisation informieren. (FVA Gambia)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: