4. Oktober 2010, Deutsche Bahn

ICE steckt vor Würzburg in Tunnel fest

Fast zwei Stunden mussten die Passagiere eines ICEs in einem Tunnel in Unterfranken ausharren, bevor sie mit einem Ersatzzug die Reise fortsetzen konnten. Der aus Hamburg kommende Schnellzug war über Frankfurt nach Würzburg unterwegs, als ein Mann –wahrscheinlich mit Selbstmordabsichten- auf die Strecke sprang von der Bahn erfasst wurde. Der Lokführer leitete daraufhin eine Notbremsung ein, nach der der ICE im Neuberg-Tunnel bei Margetshöchheim zum Stehen kam.

Die rund 600 Passagiere mussten in der Tunnelröhre rund zwei Stunden ausharren, bis sie vor Ort in einem Ersatzzug umsteigen konnten. Der Unfall-ICE wurde bei dem Manöver nicht beschädigt, musste jedoch aufgrund der polizeilichen Ermittlungen an Ort und Stelle verweilen. Fahrgäste wurden durch die Notbremsung nicht verletzt, der Lokführer erlitt einen schweren Schock. Wegen des Vorfalls leitete die Bahn vorsorglich nachfolgende ICE-Verbindungen über eine Parallelstrecke um, dadurch kam es zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten. (RNO)



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