7. Oktober 2010, ADAC

Immer mehr Urlauber beschweren sich über Schikanen im Ausland

Stundenlanges Warten an Grenzübergängen, falsche Vignettenpreise und überteuerter Kraftstoff – das ist laut ADAC-Mitgliedern in manchen südosteuropäischen Ländern Urlaubsrealität: Die Beschwerden von deutschen Touristen über Schikanen im Ausland häufen sich. Der ADAC nennt die typischen Tricks der Abzocker:

* Balkantouristen erleben es immer wieder: Kurzzeitvignetten sind angeblich nicht verfügbar oder deutlich teurer als der offizielle Verkaufspreis. In Ländern, wie zum Beispiel Bulgarien und Rumänien bezahlt man dann unter Umständen das Dreifache des eigentlichen Preises oder ist gezwungen eine Monats- statt einer Kurzzeitvignette zu kaufen.
* Polizeikontrollen finden willkürlich statt. Bußgelder sind oftmals nicht gerechtfertigt. Sind sie an Ort und Stelle zu bezahlen, werden sie meist nicht quittiert.
* Überteuerten Kraftstoff mussten ADAC-Mitglieder beispielsweise in Ungarn und Bulgarien bezahlen. Der Preis für Diesel und Benzin scheint jeweils im Ermessen des Tankwarts zu liegen.
* Als Schikane empfunden, werden auch die langwierigen Grenzkontrollen an der ungarisch-serbischen Grenze.

Aber nicht nur Touristen, die im Südosten Europas unterwegs waren, hatten Anlass zum Verdruss. Viele Beschwerden der ADAC-Mitglieder richten sich auch gegen die Zwangsabgabe von 15 Euro „Eintrittsgebühr“ in die USA, das aufwendige Einreiseprozedere und die dadurch verursachten langen Wartezeiten bei der Einreise. (ADAC)



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