Wechselausstellungen in der Heikendorfer Künstlerkolonie

Im Seebad Heikendorf am Ostufer der Kieler Förde ließen sich zwischen Ostseestrand und idyllischen Wäldchen um die Wende des letzten Jahrhunderts zahlreiche Maler inspirieren. Werke der Heikendorfer Künstlerkolonie sind im ehemaligen Wohn- und Atelierhaus des Malers Heinrich Blunck (1891 – 1963) zu sehen. Vom norddeutschen Impressionismus bis zum späten Expressionismus können Besucher die Geschichte der Malerei an einem authentischen Ort erleben. So ist unter anderem die 100 Jahre alte, funktionstüchtige Steindruckpresse Bluncks zu besichtigen. Neben Heinrich Blunck und seiner Frau Käthe gehörten Georg Burmester, Rudolf Behrend, Oscar Droege, Werner Lange und Karin Hertz zum Künstlerkreis, deren Werke im Künstlermuseum zu sehen sind.

Zeitgenössische Kunst wird in thematischen Wechselausstellungen in der 1999 neu errichteten 100 Quadratmeter großen Ausstellungshalle ausgestellt. Das Künstlermuseum ist dienstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Künstlermuseum Heikendorf, Teichtor 9, 24226 Heikendorf, Tel. 0431/248093, kuenstlermuseum@t-online.de, www.museen-sh.de. (TASH)



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