Hanseatische Weihnachtsmärkte in der Adventszeit

Die alten Hansestädte Lübeck, Rostock und Wismar locken mit ihren nostalgischen Weihnachtsmärkten vor mittelalterlicher Kulisse zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland an. Ein idealer Ausgangspunkt, um jeden Tag über einen anderen Weihnachtsmarkt zu bummeln, ist das Gut Harkensee. Es liegt quasi in der Mitte zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, eine halbe Autostunde von Lübeck und Wismar entfernt. Bis zu den Hansestädten Hamburg und Rostock sind es rund 90 km. Drei Übernachtungen mit Frühstück sind bereits ab 199 Euro, fünf Übernachtungen ab 299 Euro pro Doppelzimmer oder Ferienwohnung (für 2 bis 4 Personen) buchbar.

Auf dem Lübecker Weihnachtsmarkt kann man zwischen dem 22. November und 30. Dezember nicht nur Glühwein, Feuerzangenbowle, Bratwurst und Marzipan probieren, sondern im Heiligen-Geist-Hospital aus dem 13. Jahrhundert auch Kunsthandwerkern über die Schulter schauen. Kinder werden im Märchenwald von Erzählern und Gauklern magisch angezogen. In zahlreichen historischen Gebäuden und Kirchen finden zudem stimmungsvolle, größtenteils kostenlose Weihnachtskonzerte statt.

Das Gut Harkensee thront auf einer Anhöhe des gleichnamigen Dorfes im Nordwesten Mecklenburgs. Von hier hat man einen freien Blick über Felder und Wiesen bis hin zur Ostsee. Was früher ein Nachteil war, erweist sich heute als Vorteil. Im ehemaligen Grenzgebiet durften bis zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten keine Ansiedlungen und keine Veränderung der Landschaft erfolgen. Im naturbelassenen Klützer Winkel gibt es viel zu entdecken: Hünengräber, alte Backsteinkirchen inmitten verträumter Dörfer sowie herrschaftliche Schlösser und Gutshäuser, die sich harmonisch in das Landschaftsbild einfügen. (Gutshaus Harkensee)



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