20. Oktober 2010, Vermischtes

ZDF zeigt die „Lange Nacht der Ozeane“

Wasser ist die Grundlage allen Lebens, 70 Prozent der Erde sind von Wasser bedeckt. Doch seit Generationen werden die Ozeane ausgebeutet, der Meeresgrund durchpflügt und das Wasser verschmutzt. Die beiden ZDF-Wissenschaftsexperten Harald Lesch und Karsten Schwanke widmen sich diesem Thema. Am Donnerstag, 21. Oktober 2010, 0.35 Uhr, zeigt das ZDF „Die Lange Nacht der Ozeane: Wie viel Meer braucht der Mensch?“.

Im Deutschen Museum in München begrüßen die Moderatoren Gäste, die sich mit dem empfindlichen Ökosystem der Ozeane beschäftigen. Wem gehört das Meer? Und wer ist dafür verantwortlich? Zu diesen Fragen äußert sich Professor Gerhard Berz, ein Geo-Risikoforscher, der viele Jahre bei der Münchener Rückversicherung für die Bewertung von Risiken verantwortlich war. Dr. Karsten Brensing von der Internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS vermittelt eindrucksvoll, wie die Bewohner der Meere durch Lärmverschmutzung bedroht sind. Professor Martin Visbeck vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften war schon auf allen Weltmeeren unterwegs und erforscht mit modernen Techniken das, was sonst in der Tiefe verborgen bliebe. Und der Kabarettist und Querdenker Christoph Süß macht sich Gedanken darüber, weshalb die Menschen nicht von ihrer Gier nach immer mehr Rohstoffen lassen können.

In der „Langen Nacht der Ozeane“ werden die Meere lebendig, es wird klar, was der Mensch ihnen zu verdanken hat und was auf dem Spiel steht, wenn er unachtsam mit diesem gigantischen, faszinierenden und noch immer rätselhaften Lebensraum umgeht. (ots)



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