27. Oktober 2010, Orlando

Dollarkurs und Outlets machen Weihnachtsshopping in Florida attraktiv

In Orlando/Florida liegt das Urlaubsgeld sprichwörtlich im Einkaufsregal. Wer in den Shopping Malls und Outlet Zentren der amerikanischen Ferienhauptstadt ausreichend shoppt, kann dadurch seinen gesamten Urlaub refinanzieren. Vor allem bei Markenkleidung sorgen die günstigen Fabrikpreise verbunden mit dem derzeitigen Dollarkurs dafür, dass deutsche Urlauber beim Einkaufen mehr als die Hälfte des deutschen Ladenpreises einsparen können.

Ein einfaches Rechenbeispiel: Wer in Deutschland ein Tommy Hilfiger Shirt und zwei Pullis, zwei Ralph Lauren Pullover, zwei Paar Levi’s Jeans, eine Guess Jeans, zwei Docker Khakis, zwei Paar Converse Chucks und zwei Paar Schuhe von Timberland zum regulären Preis kauft, muss dafür knapp 1.500 Euro hinblättern. In Orlando zahlt man für dieselben Artikel rund 430 Euro. Von den eingesparten 1.070 Euro lassen sich ein Hin- und Rückflug nach Orlando (United Airlines 530 €), ein komfortables Doppelzimmer für sechs Nächte (The Enclave Hotel & Suites 25 € pro Person/Nacht bei Neckermann Reisen) und ein Mietwagen (Alamo 149 € pro Woche inkl. Versicherung bei Neckermann Reisen) bezahlen. Man erhält also alle Waren, eine Woche Urlaub an einem der spannendsten Urlaubsorte der Welt und kommt dazu noch mit 241 Euro Taschengeld nach Hause!

Bis 2009 ging die Rechnung nicht ganz auf, denn der Zoll machte deutschen Urlaubern mit einer Einfuhrbeschränkung von 175 Euro für Kleidung und Elektroartikel einen Strich durch dieselbige. Doch seit die Einfuhrgrenze auf 430 Euro hoch gesetzt wurde und jetzt auch der Umrechnungskurs mit $ 1,39 so günstig steht, lohnt sich Shopping in den USA wie selten zuvor.

Weihnachtseinkauf unter Palmen
Der günstige Wechselkurs für deutsche USA-Urlauber kommt genau rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft. Die größten Schnäppchen bieten sich Orlando-Reisenden am Freitag nach Thanksgiving, dem Black Friday, der dieses Jahr auf den 26. November fällt. An diesem Tag öffnen viele Geschäfte in Orlando schon in den frühen Morgenstunden und bleiben die ganze Nacht über geöffnet. Mit dem Black Friday wird traditionell die amerikanische Weihnachtssaison eröffnet. In Shorts durch die weihnachtlich dekorierten Läden bummeln, vorbei an lamettabehängten Palmen, Weihnachtsmännern in Badehose und künstlichem Schnee, der in der Sonne Floridas glitzert, ist ein Einkaufserlebnis der besonderen Art.

Das Spaß-Mekka Orlando mit seinen sieben großen Themenparks und über 100 Attraktionen gehört zu den Top Fünf der beliebtesten Einkaufsziele in ganz USA. In einem 20-Minuten Radius liegen insgesamt zwölf riesige Shopping und Outlet Zentren mit einer Einkaufsfläche, die so groß ist wie 676 Fußballfelder. Hier finden sich mehr als 100 bekannte Designer-Labels wie Burberry, Giorgio Armani, Louis Vuitton, Jimmy Choo, Salvatore Ferragamo sowie all die großen amerikanischen Kaufhäuser wie Bloomingdale’s, Neiman Marcus, Nordstrom, Saks Fifth Avenue und Floridas erstes Macy’s.

Darüber hinaus gibt es aber auch historische Einkaufsviertel wie etwa Winter Park, den ältesten Stadtbezirk Zentralfloridas aus den 1880er Jahren, wo sich zehn Häuserblocks edler Boutiquen, trendiger Weinbars und schnuckeliger Cafés in einer schmucken Allee aneinander reihen.

Wer seine restlichen 241 Euro gewinnbringend anlegen will, kann sich bei einem der großen Einkaufzentren einen „Personal Shopper“ mieten oder sich einer Gruppen-Shoppingtour anschließen. Der größte amerikanische Veranstalter von Einkaufsreisen „Shop America Tour“ bietet günstige „Shop Orlando“ Reisepauschalen für Besucher aus dem Ausland an. Darin sind dann zusätzlich auch Extras wie Transport, Essen, Kultur-, Wellness- sowie Unterhaltungs- und Abenteuerangebote eingeschlossen. (Visit Orlando)



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