2. November 2010, Griechenland

Paketbombenserie in Athen hält an

In der griechischen Hauptstadt Athen hält eine Serie von Paketbomben, die vorwiegend an ausländische diplomatische Einrichtungen gerichtet sind, Polizei und Sicherheitskräfte weiter in Atem. Offenbar war ein mit einer Bombe versehenes Päckchen auch an die deutsche Botschaft adressiert. Diese hatte es jedoch nach einem Metalldetektor-Test an die Kuriergesellschaft zurück gegeben, wo es gezielt entschärft wurde.

Zuvor war bereits ein bei der Schweizer Botschaft eingegangenes Paket in Flammen aufgegangen. Weitere Postsendungen mit explosivem Inhalt waren an die Vertretungen Bulgariens, Chiles und Russlands sowie an den französischen Präsidenten Niclas Sarkozy verschickt, von der Polizei jedoch abgefangen und unschädlich gemacht worden.

Unklar ist noch, wer hinter der Paketbombenserie steht. Neben linken griechischen Gruppierungen schließen die Experten auch das Terror-Netzwerk von Al-Quida als Urheber nicht aus. (RNO)



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