4. November 2010, Singapur

A380: Notlandung nach Triebwerksbrand in Singapur

Ein Airbus A380 der australischen Fluggesellschaft Qantas musste nach einem schweren Zwischenfall in der Luft am Flughafen von Singapur notlanden. Offenbar war es an der Maschine, die mit 459 Menschen besetzt war, zu einem Triebwerksbrand gekommen, Augenzeugen sprachen gar von einer Explosion. Der Pilot konnte das Flugzeug sicher am Ausgangspunkt der Reise in Singapur notlanden –keiner der Passagiere wurde verletzt.

Augenzeugen auf der indonesischen Insel Batam hatten eine Explosion gehört und sahen am Flugzeug dicken schwarzen Rauch austreten. Zudem fielen Trümmerteile vom Himmel, auf denen das Logo von Qantas zu identifizieren war. Die Airline bestätigte den Absturz von Flugzeugteilen, dementierte jedoch, dass es eine Explosion gegeben habe. Nach der Notlandung waren an dem A380 deutlich Zerstörungen des Triebwerks und Brandspuren zu erkennen. Die Feuerwehr des Flughafens Singapur spritze während der Landung Wasser auf die Maschine.

Der Qantas-Flug QF32 befand sich auf dem Weg von Singapur nach Sydney, als die Probleme am Triebwerk auftraten. Der Pilot bemühte sich um eine schnelle Rückkehr- und Landeerlaubnis nach Singapur und ließ unterwegs, wie in Notfällen üblich, Kerosin ab. Bis die Ursache für den bisher schwersten Vorfall mit dem Airbus A380 in seiner noch jungen Karriere geklärt ist, will Qantas alle sechs Maschinen dieses Typs am Boden behalten. (RNO)



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