7. November 2010, Weserbergland

Herbstliche Wellnesstage im Weserbergland

Hawaiianische Tempelmassagen, Kräuterstempelmassagen, Ziegenmilchbäder mit Honig, Schwefel-Kur-Drinks und eine Moorlounge – das Staatsbad Bad Nenndorf im Weserbergland ist die optimale Adresse für entspannte Wellnesstage im Herbst. Der Ort ist bereits seit 200 Jahren auf Gesundheitsangebote spezialisiert und bietet außerdem einen ungewöhnlichen Kurpark mit chinesischen Taschentuchbäumen und geheimnisvollen Zick-Zack-Buchen.

Der gesunde Dreiklang Bad Nenndorfs beruht auf folgenden Säulen: dem Schwefel, der sich zur Trinkkur eignet, aber auch als belebendes Schwefelbad in die Wanne kommt, sowie die Sole, in der gebadet wird. Sie lässt sich auch trinken und inhalieren, ist gut für die Haut, verbessert die Durchblutung und hat obendrein entschlackende Wirkung. Und dann ist das noch das Moor, das von hauseigenen Feldern am Steinhuder Meer stammt.

Die Natur-Moor-Packungen können Gäste dann in der Landgrafentherme in der stimmungsvollen Moorlounge genießen. In der Therme gibt es auch eine Meersalzgrotte. Her können Besucher es sich in komfortablen Liegestühlen bequem machen und die heilende Luft der Salze einatmen.

Für Entspannung sorgen außerdem die zahlreich angebotenen Massagen. Ungewöhnlich ist hier unter anderem die Hawaiianische Tempelmassage. Sie dient nicht nur der Entspannung sondern auch der körperlichen, seelischen und geistigen Reinigung. Die Massage soll Blockaden auf körperlicher und seelischer Ebene lösen und die Harmonie von Körper, Geist und Seele wiederherstellen. Der Masseur arbeitet hierbei nicht nur mit den Händen sondern mit dem gesamten Unterarm einschließlich der Ellenbogen. Die Bewegungen sind fließend und leicht schaukelnd, wobei die „echte“ Behandlung von hawaiischer Musik und Gesängen begleitet wird, zu denen sich der Masseur im Rhythmus rund um den Massagetisch bewegt.

Doch auch außerhalb der Therme gibt es in Bad Nenndorf Ungewöhnliches zu entdecken. Im weitläufigen Kurpark können Gäste chinesische Taschentuchbäume und die größte Süntelbuchenallee Deutschlands bewundern.

Bei den Taschentuchbäumen handelt es sich um aus China stammende Bäume, deren große weiße Blätter an hängende Taschentücher erinnern. Die Süntelbuche ist eine besonders seltene Form der Rotbuche. Ihr eigentümlicher Zick-Zack-Wuchs verlieh ihr auch die Namen Hexen- oder Teufelsholz. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in der Region einen ganzen Wald dieser bizarren Gewächse aber da kein Tischler die verdrehten Stämme gebrauchen konnte, wurden sie abgeholzt und zu Holzkohle verarbeitet. Im Kurpark von Bad Nenndorf verursachen die Bäume noch heute ein bizarres Licht- und Schattenspiel.

Weitere Informationen gibt es bei der Kur- und Tourismusgesellschaft Staatsbad Nenndorf mbH, Hauptstr. 4, 31542 Bad Nenndorf, Tel. 05723 / 48561 oder unter www.badnenndorf.de. (TM Niedersachsen GmbH)



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