10. November 2010, Oldenburg

Budenzauber auf dem Oldenburger Lamberti-Markt

Liebevoll geschmückte Holzhütten, prächtiges Tannengrün, der Duft von Mandeln, Maronen und Glühwein: Auch in diesem Jahr hat sich der Lamberti-Markt als „kleine Stadt“ mitten in Oldenburgs Zentrum fein herausgeputzt – und erwartet vom 23. November 2010 an den Besuch hunderttausender Menschen aus der Stadt und der Region. Gründe, Oldenburgs traditionellen Weihnachtsmarkt zu besuchen, gibt es dabei mindestens 125 – schließlich warten über gut vier Wochen in genau so vielen Hütten Händler am Rathaus und am Schlossplatz mit ihrem Angebot auf. Und das ist ebenso reichhaltig wie faszinierend und reicht vom traditionellen Christbaum- und Weihnachtsschmuck, über herrliches Spielzeug aus Holz und Blech, handgefertigte, duftende Kerzen, aufwendige Töpfer- und Korbwaren und zarte Textilien bis hin zu den erlesenen Produkten alten Handwerks, deren Entstehungsprozess da und dort gar hautnah vor Ort mitzuerleben ist.

Und in Sachen „Live-Programm“ ist das längst nicht alles: Posaunenmusik vom Rathausbalkon erwartet die Gäste immer samstags um 17 Uhr; täglich ab 16 Uhr ist ab 1. Dezember zudem der Weihnachtsmann am Schlosskalender anzutreffen. Kleine Weihnachtsmarktbesucher ab vier Jahren schließlich dürfen sich Tag für Tag ab 16.30 Uhr im Vorlesezelt auf weihnachtliche Geschichten freuen – am besten direkt im Anschluss an den Besuch der großen Weihnachtskrippe an der Lambertikirche. Und wo eine Krippe ist, darf ein Engel natürlich nicht fehlen: Der ist in diesem Jahr sieben Jahre alt, hat herrliche braune Locken und heißt – wie passend – Luna. Die Oldenburgerin wurde aus rund 100 Bewerberinnen ausgewählt und schmückt in diesem Jahr Flyer, Plakate und Zeitungsanzeigen, die den Lamberti-Markt bewerben.

Auch die Kaufmannschaft trägt mit speziellen Dekorationen und Aktionen dazu bei, dass eine vorweihnachtliche Stimmung die Wochen vor dem Fest prägt. Es ist immer wieder ein besonderes Erlebnis unter Abertausenden von „glühenden Schneeflocken“ zu spazieren und aus einer Angebotspalette zu wählen, deren Qualität und Vielfalt im Nordwesten eben nur Oldenburg bietet. Dass ein Spaziergang dabei für groß und klein auch an kalten Winterabenden zu einem beschaulichen Erlebnis wird – dafür garantieren besinnliche Musik, weihnachtliche Dekorationen und tausende kleiner Lämpchen und Lichter, die Buden, Stände und Karussells festlich ausleuchten und das Herz der Besucher wärmen.

Und wem das nicht ausreicht, der kann sich auch von innen „einheizen“: mit dampfendem Glühwein oder einem „Eisbrecher“, jener gekonnten Mischung aus Glühwein mit Rum, die ihr Ziel bereits im Namen trägt. Nicht minder ausgefeilt ist selbstverständlich das Angebot an nichtalkoholischen Wärmespendern – auch für die Kleinsten – und an typisch vorweihnachtlichen Leckereien: Sei es Plätzchen, Mandeln und Lebkuchen, Maronen, Bratäpfel und Waffeln oder Bratwurst, Fisch und Reibekuchen. In Oldenburgs „kleiner Stadt“ gibt es alles, was einen echten Weihnachtsmarkt ausmacht: vorweihnachtliche Stimmung für Leib und Seele.

Benannt ist der Lamberti-Markt – ebenso wie die benachbarte evangelische Kirche – nach St. Lambertus, dem Bischof von Maastricht. In seiner heutigen Form wurde der Weihnachtsmarkt erstmals im Jahr 1972 auf dem Oldenburger Rathausmarkt abgehalten. Was damals noch als bescheidener Basar mit Tannenbaum-Verkauf begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem der führenden Weihnachtsmärkte im norddeutschen Raum entwickelt, der alljährlich hunderttausende Besucher in die Stadt führt. Wer den Besuch des Lambertimarktes mit einer Gästeführung oder einem Reiseangeboten abrunden möchte, für den ist die Tourist-Information Oldenburg der richtige Ansprechpartner vor Ort: Tel. 0441 / 36 16 13 66, www.oldenburg-tourist.de.

Informationen zum Lamberti-Markt
23. November bis 22. Dezember 2010
Innenstadt (am Rathaus und Schlossplatz)
Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 20.30 Uhr; am Eröffnungstag von 17 bis 20.30 Uhr; zur langen Nikolaus-Einkaufsnacht am 4. Dezember bis 24 Uhr. (TI Oldenburg)



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