19. November 2010, Sport

Deutsches Haus bei den Olympischen Spielen 2012

Im historischen Kern der Londoner Docklands ist das Deutsche Haus bei den Olympischen und Paralympischen Spielen 2012 in London platziert. Der Treffpunkt für die deutschen Athleten sowie Wirtschaftspartner, Politik und Medien wird am 26. Juli 2012 im Museum of London Docklands (MoLD) eröffnet.

In dem 200 Jahre alten Lagerhaus im späten Georgianischen Baustil begegnen Besucher der Geschichte der Londoner von den ersten römischen Siedlern bis zur heutigen Stadtverwaltung. Sie erfahren, wie die Themse zum globalen Transportweg wurde, der durch einen der ältesten Häfen der Welt ins Herz der Stadt führte. Doch auch die jüngsten Entwicklungen in der früheren Hafengegend sind erwähnenswert.

Nur fußläufig zu dem früheren Lagerhaus liegt der Bürokomplex Canary Wharf – hier recken sich die drei höchsten Gebäude Großbritanniens empor und symbolisieren das Wachstum der Isle of Dogs zum neuen Finanzviertel der britischen Hauptstadt. Seit Beginn der 1990er Jahre siedeln sich auf der Halbinsel zunehmend Banken, Medienunternehmen und Anwaltskanzleien an, darüber hinaus hat sie sich zu einem exklusiven Einkaufszentrum entwickelt. Dadurch ist ein spannender Kontrast zu der früheren Hafengegend entstanden, die mit Backsteinhäusern, Kopfsteinpflaster und Straßencafés eine gemütliche Atmosphäre in der lebendigen Metropole schafft.

Vergangenheit und Gegenwart will auch die Deutsche Sport-Marketing, Vermarktungsagentur des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Organisatorin des Deutschen Hauses, zusammenführen. In der Botschaft des Sports 2012 soll möglichst viel vom Charme des Museums beibehalten werden, ohne dass auf den technischen Standard des 21. Jahrhunderts verzichtet werden muss. Das Interieur wird auf die Besonderheiten des Gebäudes abgestimmt, zugleich jedoch modern und bequem sein. Hierauf achtet auch die Messe Düsseldorf, seit Jahren wichtiger Partner bei der Planung und Organisation der Deutschen Häuser. (DOSB)



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