30. Dezember 2010, New York

Winterchaos in New York: Passagiere auf Rollfeld gefangen

Nach stundenlangen Flügen und reibungslosen Landungen am John F. Kennedy Airport in New York hatten Tausende Reisende ihr Ziel noch lange nicht erreicht: Zahllose Passagiere mussten sich auf dem Flughafen-Rollfeld noch sehr lange in Geduld üben, bis sie endlich die Flieger verlassen durften. Wegen des heftigen Schneesturm-Chaos wurden gleich mehreren Maschinen fürs Erste keine Gates zugewiesen.

Die Insassen eines Lufthansa-Flugzeugs aus Deutschland etwa waren über sechs Stunden lang auf dem Rollfeld gefangen – annähernd ebenso lang warteten Reisende aus London, Paris, Mexiko-City und Istanbul. Am längsten aber saßen Fluggäste aus Südkorea fest: Nach einem 15stündigen Flug mussten sie laut CNN noch weitere neuneinhalb Stunden im Flieger ausharren – erst dann durften sie aussteigen.

Doch nicht nur am John F. Kennedy Flughafen herrschen chaotische Zustände: New Yorks Bürgermeister Bloomfield musste sich aufgrund des mangelhaften Winterdienstes in der Metropole nach dem Blizzard am vergangenen Sonntag bereits heftige Vorwürfe des Stadtrates anhören. (RNO)



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