13. Januar 2011, Budapest

Oper, Swing und Flamenco: Frühlingsfestival in Budapest

Alljährlich im März versammeln sich hochkarä­tige Künstler aus der ganzen Welt in Ungarns Hauptstadt zu einer der größten Kulturveranstaltungen Europas: dem Budapester Frühlingsfestival. Jährlich kommen dazu zirka 200.000 Zuschauer in die Donau-Metropole. 2011 findet das Festival vom 18. März bis 3. April 2011 zum 31. Mal statt. Die Veranstaltungsorte – ob Kirche, Filmtheater oder Sportarena – sind über die ganze Stadt verteilt und bilden den abwechslungsreichen Rahmen für 17 Tage Kunstgenuss. Kulturell spannt das Budapester Frühlingsfestival 2011 einen Bogen von Orchester- und Kammerkonzerten bis hin zu Oper, Operette oder Volksmusik. Auch die Bereiche Tanz, Theater sowie Ausstellungen sind vertreten. Das Festivalprogramm ist unter www.btf.hu auch in deutscher Sprache veröffentlicht. Karten können dort online sowie per E-Mail über karten@fesztivalvaros.hu bestellt werden.

Von Oper oder Swing über Flamenco bis zur bildenden Kunst
Zu einem der Highlights bei den Orchester­konzerten zählt der Auftritt von Thomas Quasthoff am 23. März 2011 im Palast der Künste. Zusammen mit dem Orchester Carmerata Salzburg unter der Leitung des vielfach ausgezeichneten italienischen Musikers und Dirigenten Andrea Marcon wird der weltbekannte Ausnahmesänger ein reiches Mozart-Programm mit nach Budapest bringen. Als Kontrastprogramm dazu interpretiert an gleichem Ort der nicht minder bekannte Max Raabe zusammen mit seinem Palast Orchester am 26. März 2011 die größten Hits der Tanz- und Filmmusik aus den 20er und 30er Jahren.

Tanzfans verzaubert The Antonio Gades Company mit Ausschnitten von Bizets Carmen vom 29. bis 31. März 2011 im Thália-Theater. Das „Tanzspiel zu Live-Gitarrenmusik“ basiert auf dem erfolgreichen Kinofilm von Carlos Saura, zu dem der Tänzer und Choreograph Gades eine Bühnenadaptation komponierte.

Welche Verbindung Musik und die bildende Kunst eingehen können, belegt eine Ausstellung in der Vízivárosi-Galerie, die nur in der Zeit des Festivals zu sehen ist. Gemälde des Griechen Tzortzoglou Georgios Yorgos und der deutschen Malerin Jutta Oberhuber sowie Skulpturen des Ungarn Mamikon Yengibarian und Installati­onen des Italieners Carlo Maglitto zeigen, wie diese Künstler – die alle persönlich stark mit Ungarn verbunden sind – bei ihrer bildnerischen Tätigkeit von der Musik inspiriert werden. Den internationalen Charakter des Festivals unterstreichen darüber hinaus auch Künstler wie die amerikanische Mezzo-Sopranistin Jennifer Larmore, das New Tallinn Trio aus Estland oder das EU Jugendorchester.

Hotels bieten attraktive Festival-Arrangements
Zahlreiche Hotels kooperieren mit dem Budapester Frühlingsfestival. So hat zum Beispiel das historische Corinthia Grand Hotel Budapest ein besonderes Paket unter dem Namen „Hungary – Cultural Days in Budapest“ aufgelegt. Im Gesamtpreis von 605 Euro für zwei Personen sind neben drei Übernachtungen und Frühstück in diesem Fünf-Sterne-Hotel auch eine Eintrittskarte der mittleren Kategorie für eine Festival-Veranstaltung enthalten. Darüber hinaus können die Gäste das elegante „Royal Spa“ nutzen – erstmals 1903 im Art Deco Stil erbaut, ist es heute nach umfassender Restaurierung ein Kleinod der europäischen Badekultur mit einem umfassenden Angebot an verschiedenen Anwendungen. Buchbar ist das Kulturpaket des Hotels über das Internet (www.corinthia.com/Budapest/offers-and-packages/) oder per E-Mail (budapest@corinthia.hu). (FVA Ungarn)



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