17. Januar 2011, Bodensee

Vortrag am Bodensee: Vom Kunstkabinett zum modernen Museum

Museen im heutigen Sinne gab es weder in der Antike noch im Mittelalter. Zwar ist das Sammeln von Kunst seit der Antike belegt: Heiligtümer wie das in Delphi besaßen umfangreiche Bestände an Kunstwerken, aber diese waren stets funktionsgebunden. Ähnlich verhielt es sich mit den Schatzkammern der mittelalterlichen Kathedralen und Klöster. Das ‘moderne’ Sammelwesen begann in der Renaissance, als Herrscher Kostbarkeiten untertschiedlichster Art und Herkunft in ‘Kunst- und Kuriositätenkabinetten’ vereinigten. Seit dem fortgeschrittenen 16. Jh. kam das Sammeln von Gemälden hinzu. Waren all diese Sammlungen zunächst in den Residenzen untergebracht, so entstanden dafür seit dem 16. Jh. eigenständige Bauten, erstmals in Rom (Museo Capitolino), dann auch andernorts, die nach und nach auch für interessierte Außenstehende zugänglich wurden.

Das ‘moderne’ Museum gab es dann seit der Französischen Revolution, und von ca. 1800 bis heute hat die Museumsarchitektur eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht und zahlreiche Meisterwerke hervorgebracht. An zwei Abenden in Friedrichshafen (Mittwoch, 19.01. und 26.01.2011) soll diese Entwicklung deutlich gemacht werden. Gebühr je Abend: 6,00 EUR

Mi., 19.01.11, 19.30 – 21.00 Uhr, vhs FN, Vortragssaal 1 (EG) (2 UE), 12,00 EUR
Beginn: 19. Januar 2011
Startzeit: 19:30
Endzeit: 21:00
Veranstalter: Volkshochschule Friedrichshafen
Veranstaltungsort: Volkshochschule Friedrichshafen. (TI Friedrichshafen)



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