19. Januar 2011, Zypern

Radtouren auf den Pfaden der Götter

Schroffe Steilküsten und flache Strände, schattige Zedernwälder und blühende Orangenhaine, sanfte Hügel und steil aufragende Felsformationen: Zyperns kontrastreiche Landschaft ist ideal für Radsportler. Gut ausgebaute und verkehrsarme Straßen, flache Strecken und bergiges Gelände mit über 15 Prozent Steigung garantieren abwechslungsreiche Touren mit Etappenlängen bis zu 200 Kilometern. Seit Jahren schlagen Profi-Sportler wie die Mountainbike-Weltmeisterin Sabine Spitz hier ihr Winter-Trainingslager auf, um sich auf die kommende Saison vorzubereiten.

Mit weiten Ausblicken auf Meer und Vegetation radeln Zypern-Urlauber ohne dabei mühsam Höhenmeter zurücklegen zu müssen. Die Radwege durchqueren das gesamte Troodos-Gebirge und umfassen dieses kreisförmig. Die Strecken setzen sich aus öffentlichen, befestigten Straßen sowie unbefestigten Waldwegen zusammen. Zur Auswahl stehen drei Radwege: von Psilo Dendro (Platres) nach Karvounas (16, 2 Kilometer), von Karvounas nach Prodromos (22,7 Kilometer) und von Prodromos nach Psilo Dendro (18,2 Kilometer). Aufgrund ihres einfachen bis mittleren Schwierigkeitsgrades sind die Strecken auch für Anfänger gut zu bewältigen. Zum überwiegenden Teil führen die gut ausgeschilderten Routen über asphaltierte Straßen und bewegen sich zwischen 801 und 1.382 Metern Höhe über dem Meeresspiegel.

Die Radfahrer erwartet eine Erlebnisreise durch die Kulturlandschaft Zyperns. So führt die Route im Süden durch das Weinbaugebiet des Commandarias, des ältesten Weines der Welt, und im Nordwesten durch das Obstanbaugebiet im Marathasa Tal. Sehenswerte Monumente und Ortschaften entlang der Strecke, wie das traditionelle Dorf Foini oder die zum UNESCO Weltkulturerbe zählende Agios Ioannis Lambadistis-Kirche, laden zum Verweilen ein. (FVA Zypern)



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