1. März 2011, USA

Ein Jahr nach der Katastrophe: im Golf von Mexiko wird wieder nach Öl gebohrt

Rund ein Jahr ist vergangenen, als die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko für ein Massensterben von Meerestieren und Vögeln in der Region sorgte. Ursache war die Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ des britischen Ölkonzerns BP. Bei dem Unglück im April 2010 kamen elf Menschen ums Leben, bevor in den Folgewochen Millionen Liter Erdöl in das Meer flossen.

Weite Teile der amerikanischen Küste wurden in Folge der Katastrophe verschmutzt und in den Gewässern monatelang ausgesetzt. Nun erteilten die US-Behörden erstmals seit dem Unglück wieder die Genehmigung für Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko: das Unternehmen Noble Energy startet nun 110 Kilometer vor der Küste des US-Bundesstaats Lousiana die Fortsetzung seiner im Frühjahr 2010 begonnen Bohrungen in rund 2000 Metern Tiefe. (RNO)

Bild: DVIDSHUB – flickr.com



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