1. März 2011, Bolivien

Erdrutsch in La Paz begräbt ganzes Stadtviertel

Seit mehreren Wochen sorgen starken Regenfälle rund um die bolivianische Hauptstadt La Paz für Komplikationen beim Gütetransport oder im Verkehr. Nun wurde die höchstgelegene Hauptstadt der Welt von einer Naturkatastrophe erschüttert: der anhaltende starke Niederschlag sorgte für einen der größten Erdrutsche in der Geschichte Boliviens. Eine Erdschicht von der Größe mehrer hundert Fußballfelder löste sich und verschüttete tausende Wohnungen.

Besonders betroffen sind die Armenviertel Kupini und Valle, wo rund 5000 Menschen ihr Obdach verloren. Da sich die Naturkatastrophe vorher mit Rissen in der Erde ankündigte, konnten die Bewohner der betroffenen Viertel sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Wie durch ein Wunder wurde demzufolge zwar niemand verletzt, doch die Menschen mussten aus sicherer Entfernung mit ansehen, wie die Geröllmassen ihre Existenzen unter sich begruben. (RNO)

Bild: jimmyharris – flickr.com



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