8. März 2011, Berlin

Lesung zum Welttag der Poesie 2011 in Berlin

Eine Woche vor dem UNESCO-Welttag der Poesie laden die Literaturwerkstatt Berlin und die Deutsche UNESCO-Kommission als Schirmherrin am 15. März 2011 zu einer Lesung in die Stiftung „Brandenburger Tor“ ein. Lyriker aus fünf Ländern stellen in Berlin ihre Werke vor: Es lesen der russische Poet Dmitri Golynko, die fränkische Lyrikern Nora Gomringer, der ungarische Künstler István Kemény, die japanische Schriftstellerin Mariko Nagai und der isländische Songtexter Sjón.

Die Gedichte werden in den Originalsprachen und in deutscher Übersetzung vorgetragen. Die Grußworte sprechen: Prof. Dr. Karin von Welck, Senatorin a.D., Vorsitzende des Fachausschusses Kultur der Deutschen UNESCO-Kommission, Prof. Monika Grütters, Vorstand der Stiftung „Brandenburger Tor“, und Dr. Thomas Wohlfahrt, Leiter der Literaturwerkstatt Berlin.

„In einer Zeit stetig anschwellender Informationsströme hat die Dichtung, wie es scheint, einen schweren Stand. Sie ist aber wie keine andere Kunstform geeignet, uns die Ruhe und Kraft für das Aufmerken zu schenken“, sagte Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. „Der Welttag der Poesie würdigt diese uralte literarische Form und lädt zum Innehalten und Genießen ein. Er will Verlage ermutigen, poetische Werke besonders von jungen und unbekannten Dichtern zu fördern.“

Der Welttag der Poesie wird seit 2000 jedes Jahr am 21. März gefeiert. Die UNESCO erinnert an die Tradition der Poesie als einer der ältesten literarischen Kunstformen, sie erinnert auch an die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Überlieferungen.

Der Welttag der Poesie ist eine Gemeinschaftsveranstaltung der Literaturwerkstatt Berlin und der Stiftung „Brandenburger Tor“ in Kooperation mit der Akademie Schloss Solitude und dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD. Schirmherrin ist die Deutsche UNESCO-Kommission.

Welttag der Poesie:
15. März 2011, Beginn: 20:00 Uhr
Stiftung Brandenburger Tor
Max Liebermann Haus, Pariser Platz 7, Berlin
Eintritt frei
Anmeldung bis 11. März 2011 unter: 030 – 22 63 30 30
(Unesco)



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