19. Mai 2011, Fußball

Falcao köpft den FC Porto zum Gewinn der Europa League

Mit einem 1:0-Erfolg gegen Sporting Brag sicherte sich der FC Porto den dritten Europapokalsieg in den vergangenen acht Jahren: zuletzt holte man unter José Mourinho (48) 2003 den Uefa-Cup und 2004 die Champions League-Trophäe in den Norden Portugals. Für den aktuellen Erfolg zeigt sich André Villas-Boas verantwortlich, der mit nur 33 Jahren als jüngster Trainer aller Zeiten einen Europapokalsieg feiern durfte.

In einem spielstarken Team ragten auch am gestrigen Abend wieder drei Akteure heraus: der brasilianische Angreifer Hulk (24) und die beiden Kolumbianer Fredy Guarín (24) und Falcao (25) setzten die auch gestern Abend die Glanzlichter in einem insgesamt aber schwachem Finalspiel in Dublin. Torjäger Falcao sorgte nach Flanke von Guarín mit einem sehenswerten Kopfball (44.) noch vor der Pause für die Entscheidung. Falcao erziele somit 17.Treffer in der zurückliegenden Europa League-Saison und stellte damit den Rekord von Jürgen Klinsmann (46/damals 15 Treffer) aus der Uefa Cup-Spielzeit von 1996 ein. In der portugiesischen Liga ist Porto die Meisterschaft ebenfalls nicht mehr zu nehmen, so dass ein möglicher Erfolg im nationalen Pokal-Wettbewerb das Triple perfekt machen würde. Der dauerhafte Erfolg des FC Porto beweist, das nicht immer das große Geld notwendig ist um internationale Titel zu feiern. Der Club ist bekannt dafür dass er Talente günstig ein und dann später als Stars teuer weiterverkauft. So erwirtschaftete sich der FC Porto in den vergangenen zehn Jahren  Transfergewinne von rund 200 Millionen Euro. (RNO)



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