7. Juni 2011, Chicago

Field Museum in Chicago widmet sich der (Erfolgs-)Geschichte der Schokolade

Wenn es ein Genussmittel gibt, das eine eigene Ausstellung verdient, ist es die Schokolade. Weltweit bekannt und geliebt, eine Köstlichkeit, die dem Menschen von der Wiege bis zur Bahre im wahrsten Sinne des Wortes das Leben versüßt. Hinzu kommt, dass der rund 1.500 Jahre zurück reichende Ursprung der Schokolade eine museale Verpflichtung der anderen Art ist – ein wohlschmeckender, historisch belegter Gegenpol zu alten Waffen, Rüstungen und Grabbeigaben. So lädt denn auch Chicagos namhaftes Field Museum ein, sich vom 5. Oktober 2011 bis zum 8. Januar 2012 mit der Geschichte des Schatzes aus den Regenwäldern zu befassen. Eine Premiere, die den Dinosaurier-Skeletten des Field Museums zumindest zeitweise die Schau stehlen wird.

Die Exposition zeichnet den Siegeszug der Schokolade von der Entdeckung der Kakaobohne durch die Maya vor rund 1.500 Jahren bis heute auf. Der Weg führt von den Mayas über die Azteken, die im 16. Jahrhundert die Kakaobohne als gängiges Zahlungsmittel nutzten, zu in Mittelamerika eingewanderten Spaniern, die ebenfalls auf den Geschmack kamen und den Schokoladen-Rohstoff Überlieferungen zufolge am spanischen Königshof etablierten. Der weltweite Siegeszug begann nach einer langen Zeitspanne, in der sich Mythen und Realität zu aufregenden Geschichten verwoben, mit der Industrialisierung. Die Gegenwart kommt mit Anbau- und Produktionsverfahren sowie vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten interaktiv, mit Filmen und Büchern zu Wort (http://archive.fieldmuseum.org/chocolate/about.html). (Fremdenverkehrsbüro Chicago & Illinois)



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: