14. Juni 2011, Alberta

Calgary Stampede 2011

Was für München das Oktoberfest und für Köln der Karneval, ist für Calgary die Calgary Stampede. Vom 8. bis 17. Juli 2011 herrscht Ausnahmezustand in Albertas bevölkerungsreichster Stadt: Für zehn Tage erwacht der Mythos des Wilden Westens, wenn Calgary zum Schauplatz der „Greatest Outdoor Show on Earth“ wird und die Calgarians ihre Cowtown-Vergangenheit feiern. Als eines der höchstdotierten Rodeos überhaupt lockt die Calgary Stampede jedes Jahr mehr als eine Million Zuschauer aus aller Welt an.

Den Auftakt des zehntägigen Spektakels markiert eine zweistündige Parade am 8. Juli, die von etwa 250.000 Zuschauern bejubelt wird. An der Spitze marschiert die preisgekrönte Calgary Stampede Showband, gefolgt von Pferden, Planwagen, Cowboys und First Nations-Gruppen. Das Zentrum der Festivitäten ist der Stampede Park südlich des Stadtkerns. Dominiert wird das Gelände vom Saddledome, einer riesigen Halle in Form eines Sattels, die 1988 für die Eishockeyspiele und Eislaufveranstaltungen der Olympischen Spiele gebaut wurde. Zur Calgary Stampede gehören neben Rodeo-Wettbewerben und Planwagenrennen auch ein Jahrmarkt, eine Landwirtschaftsausstellung sowie ein Dorf der First Nations, Bühnenshows, Konzerte und Tanzveranstaltungen. Besonders beliebt bei Besuchern und Einheimischen ist das kostenlose Pancake-Frühstück, das morgens an jeder Straßenecke serviert wird.

Die Calgary Stampede ist die größte Outdoor-Show der Welt und das höchstdotierte Freiluft-Rodeo überhaupt – das Preisgeld beträgt zwei Millionen Kanadische Dollar. Die kühnsten Rodeoreiter messen sich in verschiedenen Disziplinen, um sich für das Finale zu qualifizieren. Die besten vier erreichen den „Showdown Sunday“ (17. Juli) – der Sieger wird mit dem Hauptgewinn von 100.000 Kanadische Dollar belohnt. (FVA Alberta)



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