15. Juni 2011, Thailand

Thailands Regenwälder ziehen Aktiv- und Naturtouristen an

Mit seinen über 17 Prozent unter Schutz gestellter Landesfläche und zahlreichen Naturschönheiten hält Thailand viele Möglichkeiten für Naturliebhaber bereit. Die Flora und Fauna dichter Regenwälder können auf ausgiebigen Urwaldausflügen entdeckt werden. Trekking- oder Mountainbike-Touren erschließen Aktivreisenden vorwiegend den Reiz der nördlichen Bergregionen, wo gleichzeitig das traditionelle Leben der dort lebenden ethnischen Bevölkerungsgruppen kennen gelernt werden kann. Rafting- oder Floßfahrten auf Flüssen vermitteln ebenfalls auf umweltverträgliche Art neue Einblicke in die Natur. Wer es extremer mag, der genießt beim Erklettern steiler Felswände, vornehmlich im Süden des Landes, die Aussicht. Außerdem können Touristen einen der rund 300 (Meeres-) Nationalparks und Wildschutzreservate Thailands erkunden – naturnahes und aktives Reisen ist im ganzen Land möglich.

Die nördliche Bergregion kann am besten von Chiang Mai aus erkundet werden. Von dort erreicht man zum Beispiel den Doi Inthanon Nationalpark, welcher nach dem gleichnamigen höchsten Berg Thailands (2.565 Meter hoch) benannt wurde. Wegen des erheblichen Höhenunterschieds, hält er wunderschöne Landschaften mit einer vielfältigen Pflanzenwelt für Besucher bereit. Touristen sollten mindestens einen Tag für Entdeckung Zeit nehmen.

Der Khao Yai, 200 Kilometer nördlich von Bangkok, zählt zu den beliebtesten Nationalparks in Thailand. Auf einer Gesamtfläche von rund 2000 Quadratkilometern bietet er landschaftlich Feuchtgebiete und Bergwälder und ist von zahlreichen Bächen und Flüssen durchzogen, die zum Teil spektakuläre Wasserfälle bilden. Wegen seiner Nähe zu Bangkok ist der Park besonders an den Wochenenden gut besucht, deshalb ist es ratsam unter der Woche einen Ausflug einzuplanen.

Der Khao Sok Nationalpark, der 72 km nordöstlich von Khao Lak an der südlichen Westküste Thailands gelegen ist, bildet zusammen mit den angrenzenden Kaeng-Krung- und Khlong-Nakha-Wildschutzgebieten und dem Sri Phang-Nga Nationalpark, mit insgesamt etwa 4000 Quadratkilometern das größte Schutzgebiet auf der Malaiischen Halbinsel. Charakteristisch sind seine dicht bewachsenen Kalksteinfelsen mit kahlen Steilwänden inmitten saftig grüner Bergregenwälder. Für Touristen bieten sich Unterkünfte verschiedener Preisklassen an. (FVA Thailland)



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