28. Juni 2011, China

Westsee von Hangzhou zum Naturdenkmal ernannt

Die UNESCO hat den Westsee, das Wahrzeichen der chinesischen Stadt Hangzhou, am 25. Juni zum Naturdenkmal ernannt und in die Liste der Welterbestätten aufgenommen. Als Begründung hieß es aus Paris, dass der Westsee seit Jahrzehnten Vorbild für Landschaftsgestalter in ganz Asien sei und neben seiner natürlichen Schönheit auch die kulturelle Geschichte der Region beeinflusst und ihre Einwohner inspiriert habe. Zahlreiche Parkanlagen und Seelandschaften in China, Japan und Korea greifen die Schönheit des Westsees auf und wurden nach seinem Vorbild erschaffen. Durch die Ernennung des Westsees erhöht sich die Zahl der Welterbestätten in China auf 41. Damit besitzt China nach Spanien und Italien die meisten Welterbestätten weltweit.

Der 4,2 Hektar große Westsee zählt zu den zehn wichtigsten Sehenswürdigkeiten Chinas und ist Wahrzeichen und Herz der Stadt Hangzhou. Das östliche Ufer grenzt an die Stadt, die anderen Ufer werden von Bergen und Teeplantagen umrahmt. Der See besticht durch seine vielfältige Wasserpflanzenwelt, durch seine Inseln, Wasserwege und Uferlandschaften mit Pavillons und Parks. Damit ist der See die Ruheoase von Hangzhou und bildet einen Kontrast zu der pulsierenden City mit ihren Wolkenkratzern und der Vielzahl an Shopping- und Nightlife-Distrikten. Traditionell gibt es auf dem Westsee zehn szenische Punkte, die kein Besucher verpassen sollte, unter anderem den 2,8 km langen Su-Damm mit seinen sechs Bogenbrücken, den Panoramablick von der fünfstöckigen Leifeng Pagode, das abendliche Glockengeläut des buddhistischen Jingci Tempels am Fuße des Nanping Berges und die Singvögel in den Weidenbäumen der Parks. (Hangzhou/KPRN network)



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