18. September 2011, Jamaika

Kulturelles Erbe Jamaikas soll besser vermarktet werden

Das jamaikanische Tourismusministerium plant aktuell verschiedene Maßnahmen, um das kulturelle Erbe der drittgrößten Karibikinsel noch stärker in den Mittelpunkt des touristischen Interesses zu rücken. So sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre Künstlerdörfer in den Orten Montego Bay, Falmouth, Port Antonio, Negril und Ocho Rios entstehen.

Laut Tourismusminister Edmund Bartlett sollen Urlauber in diesen Künstlerdörfern jamaikanisches Essen, Musik, Kunsthandwerk sowie die Traditionen der Insel auf eine möglichst authentische Art und Weise nahe gebracht werden. Jamaikanischen Künstlern und Kunsthandwerkern sollen dabei verbesserte Rahmenbedingungen geboten werden, ihre Kreativität zu entwickeln und ihre Produkte zu vermarkten. In eine ähnliche Richtung zielt eine Initiative des Tourismusministeriums, von der lokalen Bevölkerung in Form von Kleinunternehmen oder im informellen Sektor betriebene Tourismusprojekte zu fördern. Die Weltbank hat für diese „Community-Based Tourism Policy and Strategy“ bereits einen Kredit in Höhe von 15 Mio US$ zugesagt. Tourismusminister Bartlett erhofft sich von der Umsetzung dieser Strategie, dass größere Teile der Bevölkerung, besonders im ländlichen Raum, vom Tourismus profitieren werden. Laut Bartlett ist die weitere Diversifizierung des jamaikanischen Tourismusprodukts der Schlüssel zu weiterem Wachstum. Umso mehr sei Jamaika bemüht, dem Reisenden das reiche Kultur- und Naturerbe der Insel näher zu bringen und das Tourismusprodukt entsprechend zu entwickeln. (Jamaica Tourist Board)



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