3. November 2011, Kolumbien

Weihnachten in Medellín – Lichterfest der Superlative

Ab Anfang Dezember werden wieder mehr als 15 Millionen Glühbirnen, hunderte Kilometer Kabel und unzählige Lichtgirlanden Medellín, im Nordwesten Kolumbiens, in ein unbeschreibliches Lichtermeer verwandeln. Begleitet von einer Vielzahl von Festivitäten und Veranstaltungen in Parks, Museen oder Einkaufsmals – wird die Stadt zu einer Attraktion für Touristen aus aller Welt.

Höhepunkt der Feierlichkeiten ist eine mehrstündige, nächtliche Busfahrt entlang des Flusses Medellín mit seinen fantasievollen Lichtgirlanden, entlang geschmückter Straßen und Parks, hinauf zum Pueblito Paisa. Von hier hat man zu dieser Tages- bzw. Jahreszeit einen überwältigenden Panoramablick über das weihnachtliche Lichtermeer der Stadt.

Kolumbien und Weihnachten sind zwei Begriffe, die man wohl eher selten in einem Atemzug nennt. Doch Kolumbien hat sich – nicht nur zu dieser Jahreszeit – zu einem attraktiven Reiseland gewandelt und überrascht mit kultureller Vielfalt, unzähligen Festivals und unberührter Natur.

Nicht nur Kulturschätze wie die präkolumbianische „Verlorene Stadt“, die Salzkathedrale von Zipaquirá oder das geschichtsträchtige Cartagena de Indias an der Karibikküste ziehen immer mehr Touristen an. Es ist auch die Lebensfreude und Herzlichkeit der Kolumbianer, die Besucher begeistert. Insbesondere zur Weihnachtszeit wohnt den Dörfern und Städten Kolumbiens ein besonderer Zauber bei. Herausgeputzt, festlich geschmückt, durchdrungen von Musik und Tanzveranstaltungen präsentieren sich die Gemeinden im Bestreben um die schönste und aufwendigste Weihnachtsdekoration.

Dabei spielt Medellín eine herausragende Rolle. Bekannt für ihr mildes Klima und ihre Blumenpracht, ist die Stadt auch berühmt für ihren weihnachtlichen Lichterglanz. „Los Alumbrados de Medellín” nennt sich das Lichterfest, das in Kolumbien für Weihnachten steht, wie hierzulande der Nürnberger Christkindlesmarkt. (TV Kolumbien)



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