26. November 2011, Curacao

Curaçaos jüdische Gemeinde feiert Chanukka

Vom 20. bis zum 28. Dezember feiert die jüdische Gemeinde auf Curaçao dieses Jahr Chanukka, um an die Wiedereinweihung des Jerusalemer Tempels im Jahr 164 v. Chr. zu erinnern. Nach jüdischer Legende fand damals ein besonderes Ereignis statt: Im Tempel hatte der letzte Krug des siebenarmigen Leuchters, der so genannten Menora, nur noch so wenig geweihtes Öl, dass es für nicht mehr als einen Tag gereicht hätte. Das Licht im Tempel sollte jedoch niemals erlöschen, und die Herstellung neuen geweihten Öls hätte acht Tage gedauert. Doch wie durch ein Wunder brannte das Licht noch genau diese acht Tage lang, bis wieder geweihtes Öl verfügbar war. So wird Chanukka, was auf Hebräisch „Weihung“ bedeutet, auch das Lichterfest genannt.

Jüdische Familien versammeln sich an den Chanukka-Abenden, um ausgelassen mit Freunden zu feiern. Symbolisch werden dabei in Öl gebackene Speisen gegessen und Lichter angezündet. Neben dem gemeinsamem Singen von traditionellen Chanukka-Liedern wird auch die Geschichte Chanukkas gerne wieder erzählt. Zudem finden in den acht Tagen Gemeindefeiern statt, bei denen die Kinder Süßigkeiten und andere Geschenke bekommen. (Curaçao Tourist Board Germany)



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