5. Dezember 2011, Lissabon

Fado in Liste des immateriellen Weltkuturerbes aufgenommen

Der Fado wurde in die „Repräsentative Liste des immateriellen Weltkulturerbes der Menschheit“ der UNESCO aufgenommen. Im 19. Jahrhundert in den Armenvierteln Lissabons und Coimbras entstanden, entwickelte sich der Fado zu einer gelebten Tradition und zu einem starken Element der portugiesischen Identität. Er zieht sich durch unterschiedliche Bereiche der portugiesischen Kultur. In der Begründung der UNESCO heißt es: „Der Fado ist eine musikalische und lyrische Ausdrucksform von großer Vielseitigkeit, der das Gefühl der Zugehörigkeit und Identität innerhalb der Lissaboner Gemeinschaft verstärkt.“ Beim immateriellen Weltkulturerbe geht es um gelebte Traditionen. Bislang gehörten zu diesem Erbe unter anderem der Flamenco und die Mittelmeerküche. (Tourismo de Portugal)



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