15. Dezember 2011, Flughafen Dresden

Vorfeldfläche „Ramp 1“ am Flughafen Dresden wieder in Betrieb

Nach fünfmonatiger Bauzeit hat der Dresdner Flughafen seine Vorfeldfläche „Ramp 1“ wieder in Betrieb genommen. Das rund 30.000 Quadratmeter große Areal ist seit Ende Juni von Grund auf saniert worden. Die Vorfeldflächen wurden gemäß den internationalen Vorschriften zum Rollen, Abstellen und Abfertigen von Luftfahrzeugen hergerichtet. Durch das Umsetzen der bestehenden und den Bau einer zweiten Kleinflugzeughalle entstanden zusätzliche überdachte Abstellplätze für Luftfahrzeuge der Allgemeinen Luftfahrt. Ein Teil der sanierten Fläche dient künftig im Winter der Schneeablage. Die Flughafen Dresden GmbH investierte rund sechs Millionen Euro in ihr größtes Bauvorhaben seit der Sanierung und Verlängerung der Start- und Landebahn (2006/07).

„Mit den Investitionen der vergangenen Jahre zählt der Flughafen Dresden heute zu den modernsten deutschen Flughafenanlagen“, so Sachsens Staatssekretär für Verkehr, Roland Werner. „Sachsen will ganz vorn dabei sein und dafür ist eine moderne Flughafeninfrastruktur, die den Kundenwünschen im höchsten Maße entspricht, unabdingbar.“

Dr. Michael Hupe, Geschäftsführer der Flughafen Dresden GmbH: „In den vergangenen Monaten wurden die letzten Flächen und Entwässerungskanäle, die noch aus den 1950er Jahren stammten, erneuert. Unsere Vorfelder sind nun komplett modernisiert. Außerdem freuen wir uns, dass die neue Kleinflugzeughalle noch vor dem Winter eröffnet wird und wir damit einem ausdrücklichen Wunsch unserer Kunden nachkommen können. Durch die vielen internationalen Geschäftsbeziehungen von Firmen aus der Dresdner Region verzeichnen wir seit Jahren eine steigende Nachfrage nach Hallenplätzen für Business-Jets und Privatflugzeuge.“

Im Sommer wurden auf der Ramp 1 zunächst die maroden Beton- und Asphaltoberflächen abgebrochen sowie unterschiedliche Gefälle ausgeglichen. Beim Tiefbau verlegten die Arbeiter rund 1,4 Kilometer neue Entwässerungs- und acht Kilometer Kabelrohre. Zudem setzten sie 35 neue Entwässerungs- und 15 Kabelschächte. Schließlich erhielt die Ramp 1 auf 26.800 Quadratmetern eine neue, 40 Zentimeter dicke Betondecke. Für ausreichend Licht sorgen vier neue Masten. Der größte ist 35 Meter hoch und besitzt eine zu Wartungszwecken absenkbare Beleuchtungstraverse – ein Novum am Dresdner Flughafen.

Um die bestehenden Vorfeldflächen ganzheitlich sanieren zu können, ließ der Flughafen die 2005 errichtete Kleinflugzeughalle demontieren und an anderer Stelle wieder aufbauen. Daneben entstand eine zweite Halle für weitere zehn Kleinflugzeuge. Besonderheit dieses Neubaus ist ein Drehteller mit einem Durchmesser von 25 Metern, der das Ein- und Aushallen der Flugzeuge deutlich erleichtern wird. Gemäß der gestalterischen Gesamtplanung des Flughafens wurden beide Hallen so errichtet, dass die Fassaden in einer Flucht mit dem Flughafen Dresden Terminal verlaufen.

Mit dem Bau der zweiten Kleinflugzeughalle reagiert der Dresdner Flughafen auf die positive Entwicklung der Allgemeinen Luftfahrt (General Aviation). Ihr Anteil an allen Flugbewegungen stieg von 24,5 Prozent (= 8.850 Starts und Landungen) im Jahr 2007 auf 29,1 Prozent (4.954) allein im ersten Halbjahr 2011. Crews und Passagiere der Business-, Executive- und VIP-Flugzeuge schätzen am Airport das professionelle Handling, die individuelle Betreuung und die gute Infrastruktur sowie die kurzen Wege zwischen Flughafen und Stadtzentrum.

Weitere Informationen zum Geschäftsfeld General Aviation finden Sie im Internet auf www.dresden-airport.de/handling (Flughafen Dresden GmbH)



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