26. Dezember 2011, Balaton (Plattensee)

Größte Porzellanma­nufaktur der Welt wieder für Besucher geöffnet

Die Porzellanma­nufaktur Herend in Ungarn ist die größte der Welt – und ein Besuch im zugehörigen Porcelanium immer ein Erlebnis. Denn hier be­kommen Gäste nicht nur einen Einblick in die fast 200-jährige Erfolgsgeschichte dieses edlen Porzellans. In der „Minimanufaktur“ können sie auch selbst Hand anlegen und das „weiße Gold“ formen und bemalen. Krönender Abschluss eines Besuchs ist das Café Apicius, in dem die Speisen auf Herender Geschirr serviert werden. Der Ort Herend liegt in Westungarn, 30 Kilometer vom Balaton entfernt.

Im Museum des Porcelaniums sind in einer Dauerausstellung die einzigartigen Meisterwerke der letzten beiden Jahrhunderte zu bewundern. Anschließend ver­deutlicht die „Minimanufaktur“ alle Arbeitsschritte, die zur Herstellung des wahrhaft königlichen Geschirrs nötig sind. Gern lassen sich hier die Porzellanmalerinnen über die Schulter schauen, wenn sie hochkonzentriert mit feinsten Pinseln zarte Blumen, Vögel oder Schmetterlinge auf Tassen, Teller, Kannen oder unglaublich filigrane, geflochtene Körbchen zaubern. Dabei wird die Farbe mit einem Pinsel aus Tierhaa­ren aufgetragen, für die Außenlinien verwenden die Malerinnen eine Stahlfeder­spitze. Seit Bestehen der Manufaktur hat sich diese Maltechnik kaum verändert.

Den Abschluss eines Besuchs in Herend bildet der Gang durch die Verkaufsgalerie Viktoria. Dort stehen auf einer Fläche von 700 Quadratmetern die aktuellen Pro­dukte des Sortiments zum Verkauf. Besucher haben die Qual der Wahl zwischen rund 12.000 Erzeugnissen und 350 Dekoren.

Das Porcelanium in Herend ist von Mitte April bis Mitte November täglich geöffnet, von Mitte November bis Mitte Dezember gelten eingeschränkte Öffnungszeiten von Montag bis Samstag. Die Verkaufsgalerie ist ganzjährig für Besucher zugänglich. Genaue Öffnungszeiten und weitere Informationen unter www.herend.com. (Ungarisches Tourismusamt)



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