28. Dezember 2011, Teneriffa

„Vulkane des Lebens“ – neue Wanderrouten auf Teneriffa

Ab Sommer 2012 können sich Wanderfreunde und Naturlieber über ein weiteres Highlight auf Teneriffa freuen: „Vulkane des Lebens“ heißt das jüngste Projekt der Inselregierung, es bezeichnet fünf neue vulkanische Wanderrouten, die nicht nur Feriengäste, sondern auch Vulkanexperten begeistern und anziehen sollen. Die offizielle Eröffnung der Wanderwege ist für Sommer 2012 geplant.

Die Insel Teneriffa gehört zum kanarischen Archipel und ruht mitten im Atlantik. Ihr im wahrsten Sinne des Wortes hervorragendes Wahrzeichen ist der Vulkan Teide, Spaniens höchster Berg, der wie ein Wächter über der vielfältigen Insel thront. Teneriffa entstand vor circa sieben Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität und die letzten Ausbrüche wurden 1706, 1798 und 1909 registriert. Der Vulkan zählt zu den aktiven Vulkanen unseres Planeten, stellt jedoch keine Bedrohung dar. Teneriffa ist aufgrund erstarrter Lavaströme und bizarrer Felsgebilde eine Insel mit vielen Landschaftsformationen, auf der alle vulkanischen Prozesse nachvollzogen werden können.

1. Route „Große Verschiebungen“: Dieser Weg führt nach La Orotava, in das Tal von Güimar, zum bekannten Humboldt-Blick, nach La Crucita oder zu der Gesteinsformation Rosa de Piedra (Steinrose).

2. Route „Historische Vulkane“: Bei dieser Route ist die Region um Santiago del Teide mit “Siete Fuentes”, dem “Arafo Vulkan“ oder „Chinchero“ ein Muss. Außerdem gehören verschiede Aussichtspunkte dazu, wie zum Beispiel „Narices del Teide“ (Nasen des Teide), die Hochebende Ucanca und der malerische Fischerort Garachico.

3. Route „Steilwand von Abeque“: Dieser Wanderweg befindet sich zwischen den Orten Vilaflor und Icod de los Vinos, einer der bekanntesten Weinregionen Teneriffas. Die schönsten Aussichtspunkte finden Wanderer hier in den „Samara“ Bergen, „Pino Gordo“ oder „Boca Cangrejo“.

4. Route „Explosive Eruptionen“: Hier geht es in die Gegenden, die in der Vergangenheit sehr stark von vulkanischen Aktivitäten landschaftlich verändert wurden. Der Turmfelsen von Jama, die Vulkane „Montaña roja“ oder „Chiñama“ sind gute Beispiele dafür. Auf dem Weg dorthin sind auch die Kirche „Los Blanquitos“ und der Ausblick von Centinela zu empfehlen.

5. Route „Altes Gebirgsmassiv“: So heißt die letzte der geplanten neuen Vulkanrouten. Dazu gehören die Masca Schlucht, die Steilküste von Los Gigantes oder der Vulkan von Taco-Buenavista. Nicht zu vergessen sind der Emigranten-Balkon und die Schlucht von Natero.
(FVA Teneriffa)



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