10. Januar 2012, Rio de Janeiro

Sechs Tote nach Erdrutsch in Rio de Janeiro

Ein durch tagelang anhaltende schwere Regenfälle ausgelöster Erdrutsch hat im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro mindestens sechs Menschen in den Tod gerissen. Bis zu 20 Bewohner der Ortschaft Sapucaia, rund 150 Kilometer nordöstlich der Metropole Rio de Janeiro, werden derzeit noch vermisst, so dass der Zivilschutz des Bundesstaates fürchtet, dass noch weitere Menschenleben gefordert wurden. Anhaltende Regenfälle behindern den Einsatz der Rettungskräfte.

Aus Sorge vor Schlammlawinen und Hochwasser haben seit Anfang des Jahres bereits rund 30.000 Menschen in Rio de Janeiro und dem benachbarten Bundesstaat Minas Gerais ihre Häuser verlassen. (RNO)



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