20. Januar 2012, Ischgl

Schneeskulpturen-Wettbewerb 2012 in Ischgl

Über Materialmangel konnten sich die Künstler-Teams nicht beklagen. Rechtzeitig zum 19. Schneeskulpturen-Wettbewerb „Formen in Weiß“ beschenkte der Drachengott Ischgls Pisten mit viel Schnee. Vier Tage lang bändigten internationale Künstler den Schnee und erschufen mitten im Skigebiet mehrere Meter große Drachenskulpturen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Als schönste Skulptur wurde „Der Tyrann (Glaube, Liebe, Hoffnung)“ vom deutsch-österreichischen Team Sven Jurisch und Michael Bachnetzer von der Fachjury prämiert. Der zweite Platz ging an die Vorjahressieger Ralf Rosa und Peter Fechtig aus Deutschland, die nur einen Punkt vor dem drittplatzierten italienischen Duo Iva Piazza und Reiner Kasslatter lagen. Bis zum Frühjahr bleiben die sonst so menschenscheuen Kreaturen in Ischgl noch erhalten. Eine gute Gelegenheit, die Skiabfahrt in die riesige Open-Air-Galerie zu lenken und die Drachen ohne Gefahr aus nächster Nähe zu bewundern. Eine Karte mit Erklärungen und den Standorten der zehn beeindruckenden Skulpturen ist vor Ort kostenlos erhältlich.

Bevor sich die feurigen Drachen aus den Schneemassen erheben konnten, schickten professionelle Bildhauer aus der ganzen Welt ihre Entwürfe an die Ischgler Jury. Die zehn besten Künstler-Teams qualifizierten sich für den 19. Schneeskulpturen-Wettbewerb „Formen in Weiß“ auf Ischgls Pisten in der Silvretta-Arena. Ein eisiges Spektakel, das Skifahrer live verfolgen konnten. In vier Tagen ließen die Teams auf der Piste ihre Drachen-Entwürfe zum Leben auferstehen und gaben alles, um die Jury von der Originalität ihrer Kreationen zu überzeugen. (TVB Paznaun-Ischgl)

Impressionen vom Schneeskulpturen-Wettbewerb 2012 in Ischgl finden Sie in unserer Bildergalerie. Klicken Sie sich durch:



» Diesen Artikel via Mail weiterempfehlen





Das könnte Sie auch interessieren:

Weitere Beiträge zum Thema: