6. Februar 2012, Oberbayern

Maibaum-Aufstellung zu Ehren von König Max I. Joseph

König Max I. Joseph zu Ehren wurden Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten weiß-blauen Maibäume aufgestellt. Genauso spektakulär wie beliebt ist aber auch das Stibitzen der bis zu 40 Meter langen Traditions-Stangen. Sobald ein Baum im Wald auserkoren wurde, ist er vor den Burschenschaften der Nachbargemeinden nicht mehr sicher. Der Maibaum-Klau geht um, mit dem Ziel, anschließend eine hohe Ablöse in Form von Bier und Brotzeiten auszuhandeln. Langfinger müssen sich aber geschickt anstellen, Bewacher ausspionieren oder Wachhunde mit Wurst besänftigen. Nicht weniger abenteuerlich als das Klauen ist das Aufstellen des Maibaums, das den ganzen Vormittag und viele kräftige Männer in Anspruch nimmt. Am 1. Mai gleicht an vielen Orten die Szenerie: Bier, Brotzeiten, Blasmusik und jede Menge Geselligkeit – auch das zählt zum Brauchtum rund um den Maibaum. Nähere Informationen unter www.oberbayern.de (TVB München-Oberbayern)



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