10. Februar 2012, Ägypten

Drei Deutsche sterben bei Glasbodenboot-Unfall im Roten Meer

Bei einem schweren Unfall mit einem Glasbodenboot im Roten Meer nahe des Urlaubsortes Hurghada sind drei deutsche Urlauber ums Leben gekommen. Bei den Touristen soll es sich um ein Ehepaar mit seinem neunjährigen Sohn handeln.

Das Ausflugsboot war nach Angaben von ägyptischen Medien in Hurghada gestartet und wollte das Gebiet um die Insel Magawisch anfahren. Auf dem Weg prallte es gegen ein Korallenriff.

Neben der deutschen Familie waren 13 weitere Urlauber und sechs Besatzungsmitglieder an Bord, die alle gerettet werden konnten. Drei von ihnen erlitten Verletzungen und mußten in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Ursache des Unfalls ist noch unklar. Die ägyptischen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen, um zu prüfen, ob ein Fehler des Kapitäns vorlag oder ob schlechte Wetterverhältnisse zu dem Unglück geführt haben. Ausflüge mit Glasbodenbooten sind wegen der beeindruckenden Unterwasserwelt im Roten Meer bei Urlaubern sehr beliebt. (RNO)



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