Unterschiede im Dialekt der Garmischer und der Partenkirchner

Es sind kleine Nuancen mit großer Wirkung: Mit ein, zwei Worten zeigen sich die Bürger von Garmisch-Partenkirchen als Einheimische der einen oder anderen Teilgemeinde – und auch Gäste können sich als Experten profilieren. Die neue Broschüre „Kunst, Kultur und Tradition“ klärt auf über die feinen Unterschiede im Dialekt der Garmischer und der Partenkirchner, über die Geheimnisse ihrer unterschiedlichen Trachten, traditionelle Sportarten und überliefertes Handwerk. Unter dem Motto „Kunst, Kultur und Tradition“ zeigt die Broschüre, dass die beliebte Ferienregion neben ihrer einzigartigen Natur einiges zu bieten hat. Kultur zu Füßen von Alp- und Zugspitze gibt sich urig und kurios, spannend und still, krachledern und filigran.

An Wort und Farbe sollt Ihr sie erkennen: Woher kommen die Wadln?
Mit ihren Trachten nehmen es die Garmischer ebenso genau wie die Partenkirchner. Eingeweihte sehen auf den ersten Blick, ob ein Trachtler nun die Garmischer Wadlwärmer, die Pfousn, trägt oder die Partenkirchner Variante, die Heaslan. Die traditionellen Accessoires unterscheiden sich in ihrer Bezeichnung und im Farbton. Am Grünton der Stickerei gibt sich auch der Lederhosen-Träger als Bürger der einen oder anderen Teilgemeinde zu erkennen. Darüber hinaus trägt die Garmischer Krachlederne außer dem Eichenlaub auch noch einen Gamsbock, was bei einem Partenkirchner nie zu finden sein wird. Diese und andere Feinheiten in Gewand und Sprache der bis 1935 eigenständigen Orte erklärt die neue Broschüre auf humorvolle Weise – inklusive Wörterbuch „Deutschland – Garmisch – Partenkirchen“.

Die neue Broschüre “Kunst, Kultur und Tradition“ ist ab 8. März 2012 kostenlos erhältlich bei der Tourist Information sowie bei vielen Gastgebern und Geschäften in Garmisch-Partenkirchen oder kann unter www.gapa.de heruntergeladen werden. (GaPa Tourismus)



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