3. März 2012, Cottbus

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus zeigt, was die Welt bewegt

Nach heutigem Verständnis ist mit dem Begriff „Umwelt“ weitgehend die Umwelt des Menschen gemeint: Der Mensch mit seinen Aktivitäten nimmt ständig Einfluss auf seine Umwelt und ist umgekehrt massiv deren Rückwirkungen ausgesetzt. Bei der Ausstellung „Es geht um die Welt“ im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus handelt es sich um Plakate zu Landschaft, Raum, Natur, Umwelt, also um genau den Themenkreis, dem sich das Museum seit etwa Mitte der 1990er Jahre verstärkt widmet.

Die Schau umfasst internationale Plakate etwa der letzten zwanzig Jahre. Obwohl Plakate ein schnelllebiges Medium sind, haben sie kaum an Aktualität verloren – Stichworte sind Klimawandel, Energieverwendung, Ölpest, Luftverschmutzung durch Abgase etc., aber auch Migration und Integration – ungelöste Themen, die die Welt bewegen. Die Ausstellung setzt sich aus Arbeiten der Sammlung und aus Einreichungen angefragter Künstler zusammen – unter anderem aus Armenien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Finnland, Iran, Israel, Japan, Mexiko, Polen, Slowenien, Südkorea, Taiwan, der Türkei und den USA. Die Plakatsprache der Künstler ist so vielgestaltig wie ihre Charaktere. Sie ist drastisch oder zurückhaltend, nachdenklich, sachlich, humorvoll oder satirisch und vor allem – betroffen und engagiert.

Preis: 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, Kinder 2 Euro, Schüler, Studenten, Auszubildende 1 Euro, Kinder bis 11 Jahre freier Eintritt.
Öffnungszeiten: Bis 15. April 2012, Dienstag – Sonntag 10-18 Uhr.
Infostelle/Buchung: Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus, Tel.: 0355-49494040, www.museum-dkw.de. (TMB)



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