14. März 2012, Spanien

Feuer statt Schnee: Heftige Dürre in Spanien

Diese Meldungen kennt man eher aus den Sommermonaten: außer Kontrolle geratene Waldbrände, stetig sinkende Pegelstände in den Stauseen, austrocknende Ernten. Doch in Spanien sind solche Nachrichten derzeit, im ausgehenden Winter, an der Tagesordnung. Das Land erlebt gerade den trockensten Winter seit 70 Jahren. Tausende Hektar Wald und Buschland wurden bereits durch Brände zerstört.

Die Hauptstadt Madrid protokollierte zwischen Dezember und Februar die geringsten Niederschläge seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Am schlimmsten betroffen sind jedoch der Norden und Nordwesten des Landes. In den Pyrenäen kämpften die Einsatzkräfte tagelang gegen mehrere Großbrände gleichzeitig.

Schuld an der anhaltenden Dürre ist ein Hochdruckgebiet, das sich hartnäckig über der Iberischen Halbinsel hält und Regenwolken vom Atlantik davon abhält, nach Spanien einzuziehen. (RNO)



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