21. März 2012, USA

USA weiterhin beliebtestes Übersee-Reiseziel der Deutschen

Die USA haben ihre Position als beliebtestes Übersee-Reiseziel der Deutschen ausgebaut. Im vergangenen Jahr besuchten 1.823.797 Bundesbürger die Vereinigten Staaten, teilt das Visit USA Committee Germany e.V. (VUSA) mit. Das waren 5,7 Prozent mehr als 2010. Besonders beliebt waren die Sommermonate und der Frühherbst. Deutschland liegt damit noch über den Zuwachsraten aus Westeuropa mit plus 5,3 Prozent (11,98 Millionen). Die Gesamteinreisezahlen in die USA stiegen um 4,2 Prozent auf 62,32 Millionen. Die Bundesrepublik ist nach Großbritannien und Japan der wichtigste Überseemarkt für die amerikanische Tourismusindustrie.

Mit über 1,8 Millionen Einreisenden aus Deutschland wurde das beste Ergebnis seit der Jahrtausendwende erzielt. 1999 wurden mit 1,985 Millionen zuletzt mehr Gäste aus der Bundesrepublik gezählt. In diesem Jahr sollen die Besucherzahlen um etwa drei Prozent und 2013 um vier Prozent jeweils zum Vorjahr zulegen. 2014 werden erstmals in der Geschichte mehr als zwei Millionen deutsche Touristen in den USA erwartet.

Ein Fünftel der deutschen Besucher reist aus geschäftlichen Gründen in die USA – in diesem Segment lag der Zuwachs 2011 bei 14 Prozent. Bei den Erholungsurlaubern lag das Plus im vergangenen Jahr bei vier Prozent. Insgesamt brachten internationale Besucher 152,43 Milliarden Dollar in die USA, 13 Prozent mehr als 2010. Die Tourismusindustrie ist damit eine der großen „Exportbranchen“ Amerikas. Beliebteste Ankunftsflughäfen internationaler Touristen sind New York und Miami, gefolgt von Los Angeles, Newark, Honolulu, San Francisco und Chicago. (Visit USA Committee Germany e.V.)



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